Diskussionsveranstaltung: Journalismus im Spannungsfeld zwischen Sicherheitspolitik und Grundrechteschutz

Drohen Einschränkungen der Informations-, Presse- und Medienfreiheit durch EU-Regulierungen wie zu Terrorist Content Online und eEvidence?

​Diskussionsveranstaltung von Mainzer Medieninstitut, ARD und WDR

Die Gewährleistung innerer und äußerer Sicherheit sowie die Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung stehen in einem fortwährenden Spannungsverhältnis mit individuellen und gesellschaftlichen Grundfreiheiten und –rechten. Dieses Spannungs- und Konfliktverhältnis gilt insbesondere auch hinsichtlich der Informations- und Medienfreiheit und der Freiheit von kritischem, unabhängigem und investigativem Journalismus. Aktuell gilt dies im EU-Kontext für die laufenden Legislativprozesse zu den sog. Terrorist Content Online- und eEvidence Verordnungen. Was steht auf dem Spiel? Inwieweit sind kritischer Journalismus, Quellen- und Informantenschutz und das Redaktionsgeheimnis gefährdet? Wie muss diesen Gefährdungen effektiv begegnet werden, um die Handlungsfähigkeit freier Medien als "vierter Gewalt“ im Staat und als Stütze der Demokratie sicher zu stellen?

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 11. Dezember 2019, um 19.30 Uhr  (Einlass 19.00 Uhr) in der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz, Avenue de Tervueren 60, 1040 Brüssel statt.  

Anmeldungen bitte bis zum 29. November 2019 an: ​​margalit.berger@wdr.de  (Tel. +32-2-2359666).

 ​begrüssung

​Eva Maria Michel
​​Justitiarin und stellv. Intendantin des WDR


​keynote

​Prof. Dr. Matthias Cornils
​Direktor des Mainzer Medieninstituts


​diskussion

​​​Birgit Sippel
​​MdEP, EP-Berichterstatterin zu eEvidence

​​Marina Kaljurand
​​MdEP, EP-Schattenberichterstatterin zu Terrorist Content Online

​Georg Mascolo
​​Leiter des Rechercheverbundes von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung

​Alexandra Jour-Schröder
​Kommissarische stellv. Generaldirektorin, GD Justiz und Verbraucher, Europäische Kommissarin (tbc)

​Maija Rönkä
Senior Specialist Transport und Telekommunikation, finnische EU-Ratspräsidentschaft

Prof. Dr. Christoph Fiedler
Rechtsanwalt, Geschäftsführer Europaund Medienpolitik VDZ - Verband Deutscher Zeitschriftenverleger,
Chairman Legal Affairs EMMA - European Magazine Media Association


MODERATION

​Roman Rusch
​WDR