Direktoren

Direktor

Professor Dr. Matthias Cornils

Lehrstuhl für Medienrecht, Kulturrecht und Öffentliches Recht
an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Homepage: www.jura.uni-mainz.de/cornils/246.php

​E-Mail: cornils@uni-mainz.de

Matthias Cornils, geboren in Karlsruhe, lehrt Medienrecht, Kulturrecht und Öffentliches Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er studierte an der rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn, zunächst Geschichte, politische Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre, dann Rechtswissenschaften. 1995 wurde er von der Bonner Fakultät mit einer Arbeit zum unionsrechtlichen Staatshaftungsrecht promoviert. Nach dem Assessorexamen 1997 war er bis 2003 als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Fritz Ossenbühl tätig. Mit der Habilitation (Thema der Schrift: „Die Ausgestaltung der Grundrechte – Untersuchungen zur Grundrechtsbindung des Ausgestaltungsgesetzgebers“) erwarb er die venia legendi für öffentliches Recht und Europarecht. Nach mehreren Lehrstuhlvertretungen folgte er 2008 dem Ruf nach Mainz; einen Ruf an die Universität Leipzig lehnte er 2015 ab. Er ist Direktor und Lehrbeauftragter des Mainzer Medieninstituts und Mitglied des Forschungsschwerpunkts „Medienkonvergenz“ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ferner verantwortlicher Dozent und Prüfer im Schwerpunkt Medienrecht der universitären Schwerpunktausbildung. Seine Hauptforschungsgebiete liegen im europäischen und deutschen Medien- und Telekommunikationsrecht, Verfassungsrecht und Staatshaftungsrecht. Er hat zahlreiche Beiträge namentlich zu Fragen der Rundfunk- und Internetregulierung, zum Presse-, Telekommunikations- und Datenschutzrecht sowie zum Grundrechtsschutz der Kommunikationsfreiheit veröffentlicht und ist gutachtlich sowie als Sachverständiger für Ministerien, Parlamente, Verbände und Unternehmen tätig.  

DirektorIn

Professorin Dr. Birgit Stark

Professorin für Kommunikationswissenschaft am Institut für Publizistik
an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Homepage: www.medienkonvergenz.ifp.uni-mainz.de/team/prof-dr-birgit-stark

E-Mail: birgit.stark@uni-mainz.de

Birgit Stark studierte Sozialwissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit den Vertiefungen Recht, Sozialpolitik, empirische Sozialforschung und Kommunikationswissenschaft. Berufspraxis außerhalb der Universität sammelte sie nach ihrem Studium am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und am Institut für empirische Sozialforschung in Nürnberg. Sie promovierte 2005 an der Universität Stuttgart-Hohenheim mit der Arbeit „Fernsehen in digitalen Medienumgebungen. Eine empirische Analyse des Zuschauerverhaltens“. An der Universität Stuttgart-Hohenheim arbeitete sie auch mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung und als Projektmitarbeiterin an der Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung. Als Post-Doc Researcher forschte sie von 2006 bis 2011 an der Akademie der Wissenschaften in Wien (Kommission für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung).

Seit 2011 ist sie Professorin für Kommunikationswissenschaft (mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Medienkonvergenz) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Außerdem ist sie Sprecherin des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Von 2013 bis 2015 war sie geschäftsführende Leiterin des Instituts für Publizistik.

Als Leiterin des Arbeitsbereichs Medienkonvergenz und Sprecherin des Forschungsschwerpunkts ist sie mit aktuellen Fragen des Medienwandels und der Digitalisierung vertraut. Sie beschäftigt sich mit den Folgen des Strukturwandels der Öffentlichkeit auf Medieninhalte und -nutzung. Dabei fokussiert sie sich in ihren Forschungsarbeiten auf die Rolle von Informationsintermediären (z.B. Google, Facebook) und analysiert die Auswirkungen algorithmenbasierter Informationsnutzung (u.a. auf öffentliche Meinungsbildungsprozesse).

Ihre derzeitigen DFG-geförderten Projekte untersuchen ländervergleichend demokratische Medienqualität und die Folgen fragmentierter Mediennutzung auf gesellschaftliche Integrationsprozesse. Gemeinsam mit Kollegen analysiert sie zudem den Einfluss von Fake News und Social Bots im Bundestagswahlkampf 2017 mit einer Big-Data-Analyse. Im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Die Googleisierung der Informationssuche“ hat sie sich intensiv mit dem Thema Medienvielfalt aus der Regulierungsperspektive beschäftigt.

Gründungsdirektor (1999-2018)

​Professor Dr. Dieter Dörr

Senior-Forschungsprofessur
an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

E-Mail: doerr@uni-mainz.de

Professor Dr. Dieter Dörr war vom 01.10.1995 bis 30.09.2017 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und vom 01.01.2000 bis 28.2.2018 Direktor des Mainzer Medieninstituts. Seit dem 1.10.2017 ist er Inhaber einer Senior-Forschungsprofessur an der Johannes Gutenberg-Universität.

Er wurde 1952 in Tübingen geboren, legte 1977 die Erste Juristische Staatsprüfung und 1980 die Zweite Juristische Staatsprüfung ab. Von 1982 bis 1984 war er Dozent an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie des Saarlandes. Im Jahr 1983 erfolgte die Promotion zum Doktor des Rechts. Von 1984 bis 1988 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Völkerrecht und ausländisches öffentliches Recht an der Universität zu Köln und daneben seit 1986 als Dozent an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Köln tätig. 1987 erfolgte die Habilitation durch die Juristische Fakultät der Universität zu Köln. Von 1988 bis 1990 war er zunächst als Vertretungsprofessor und dann als Professor am Institut für Internationale Angelegenheiten der Universität Hamburg tätig und bekleidete von 1990 bis 1995 das Amt des Justitiars beim Saarländischen Rundfunk. Von 1994 bis 1999 war er Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR) Saarbrücken. Von 2000 bis 2017 war er sachverständiges Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), davon von 2004 bis 2007 als Vorsitzender. Von 2003 bis 2017 war er zudem Richter im Nebenamt am Oberlandesgericht Koblenz.