​Leistungsschutz für Presseverleger, Upload-Filter, Ursprungslandprinzip – oder doch nicht? 
Die Reform des europäischen Urheberrechts in der Diskussion 

Zwischen der grenzüberschreitenden Nutzung geschützter Inhalte und den Interessen der Rechteinhaber bedarf es einer vernünftigen Balance. Diese zu finden, stellt den europäischen Gesetzgeber derzeit bei der Reform des Urheberrechts vor große Herausforderungen. Auch in den Mitgliedsstaaten ist die Diskussion bereits voll entbrannt. 

Unterrichts- und Bildungsschranke, ein Leistungsschutz für Presseverleger,  Upload-Filter bei Speicherdienstanbietern und eine mögliche Erweiterung des Ursprungslandprinzips für Online Angebote der Rundfunkveranstalter – das sind nur die wohl umstrittensten Punkte in den Vorschlägen der EU Kommission. 

Gerade jetzt – in der entscheidenden Phase des Gesetzgebungsverfahrens – müssen diese Fragen von hoher wirtschaftlicher und politischer Bedeutung offen diskutiert werden. Dazu will das 18. Brüsseler Mediengespräch einen Beitrag leisten.

Die Veranstaltung hat am 05. Dezember 2017 stattgefunden.

BEGRÜSSUNG  

Staatssekretärin Heike Raab
Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales,
Vorsitzland der Rundfunkkommission der Länder

ERÖFFNUNG 

Prof. Dr. iur. Matthias Leistner, LL.M. (Cambridge)
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Recht des Geistigen Eigentums
mit Informations- und IT-Recht, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), München


Diskussion

Prof. Dr. iur. Matthias Leistner, LL.M. (Cambridge) 
Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), München

Marco Giorello 
Europäische Kommission, Acting Head of Unit Copyright 

Julia Reda 
Mitglied des Europäischen Parlaments 

Dr. Jessica Sänger 
Direktorin Stabsbereich Europäische und internationale Angelegenheiten im Börsenverein des deutschen Buchhandels 

Peter Weber
Justitiar des Zweiten Deutschen Fernsehens

MODERATION

Professor Dr. Matthias Cornils
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Stellvertretender Direktor des Mainzer Medieninstituts