5. Brüsseler Mediengespräch
Vom nationalen zum europäischen Medienrecht:
Probleme der neuen EU-Mitgliedstaaten
- 02. November 2004, 18.00 Uhr
- Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Brüssel:
60, Avenue de Tervuren, 1040 Brüssel,
Tel.: 0032/2 736 97 29 - Einladung

Welche Erwartungen hatten die Beitrittsländer bei der Anpassung ihrer nationalen Medienordnungen an das europäische Recht und welche Schwierigkeiten sehen sie immer noch? Wie wird das Auftreten der westlichen Medienkonzerne – allen voran derer aus Deutschland, Österreich, Skandinavien und den USA – in der eigenen Medienlandschaft empfunden? Wie versucht man, die jeweiligen kulturellen Eigenheiten zu schützen? Gibt es in den unterschiedlichen Beitrittsländern ähnlich gelagerte Probleme? Schließlich stellt sich auch die Frage, wie der Transformationsprozess aus Sicht der EU verlaufen ist. Erfüllen die neuen Rahmenbedingungen die Erwartungen und Vorgaben des Gemeinschaftsrechts und der Kommission?
All diesen und weiteren Fragen will sich das 5. Brüsseler Mediengespräch stellen und versuchen, Antworten zu finden. Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Veranstaltungssprache ist englisch.
Eröffnung und Begrüßung
Staatssekretär Martin Stadelmaier
Chef der Staatskanzlei und Vorsitzender des Trägervereins
des Mainzer Medieninstituts e.V.
Ein Blick auf alle Beitrittsländer
Dr. Zrinjka Peruško
Leiterin der Abteilung Kultur und Kommunikation, Institut für
internationale Beziehungen, Zagreb
Aus der Sicht des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Polen
Dr. Krzysztof WojciechowskiJustiziar des polnischen Fernsehens TVP
Aus der Sicht des europäischen Wettbewerbsrechts
Stefan Wilbert, LL.M.
Europäische Kommission, Generaldirektion Wettbewerb, Abt. C 2 – Medien
Diskussion
Moderation: Dr. Mark D. Cole
Mainzer Medieninstitut
Schlusswort
Professor Dr. Dieter Dörr
Direktor des Mainzer Medieninstituts